Tuebinger-Hospizdienste - Initiative Palliative Lebenskultur

Initiative Palliative Lebenskultur



Logos der beteiligten Institutionen

Logo der Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus


Eine Kooperation zwischen

Pflegeheimen

Hausärztinnen und Hausärzten

Notärztinnen und Notärzten

Tübinger Hospizdiensten

Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus



Die Initiative Palliative Lebenskultur (PLK) wird finanziell von der Robert-Bosch-Stiftung unterstützt (Förderantrag vom 24.8.2009, Bewilligungsnummer: 32.5.1364.0026.0, Projekttitel: Krisenintervention bei palliativgeriatrischen BewohnerInnen in stationären Pflegeeinrichtungen).

Projektdauer: Dezember 2009 – Juni 2011

Die Ethik-Kommission der Landesärztekammer Baden-Württemberg hat das Projekt positiv bewertet (Bescheid vom 16.12.2009, Aktenzeichen 2009-149-f)


„Ich habe mich bewusst
der Versorgung von Turmorpatienten gewidmet.
Ich wusste, dass es mir nicht gelingt,
die Misere in der Versorgung unserer alten
Mitbürger aufzugreifen.
Dieses Problem ist mir zu groß gewesen.“

Cicely Saunders, Gründerin der modernen Hospiz- und Palliativbewegung im Juni 1999 im Rückblick auf ihr Lebenswerk


Mit diesen Worten kommentierte C. Saunders nicht nur rückblickend ihr Lebenswerk, sondern sie gab gleichzeitig zukunftsweisend allen in der Hospiz-und Palliativbewegung Tätigen einen Auftrag: Kümmert euch um die alten, kranken, hilfebedürftigen Mitbürger. Baut die palliative Versorgung weiter aus, so dass auch betagte und hochbetagte, mehrfach kranke, pflegebedürftige Menschen davon profitieren.

Diesem Auftrag will in Tübingen die PLK-Initiative nachkommen.

Alte Menschen mit fortgeschrittenen unheilbaren Erkrankungen (z.B. Demenz, Herz-, Lungen- oder Nierenerkrankungen), die zu Hause aufgrund der Schwere ihrer Erkrankungen nicht mehr versorgt werden können, werden in der Regel in ein Pflegeheim eingewiesen.

Stationäre Pflegeeinrichtungen sind in den letzten Jahren zu Orten geworden, an denen Schwerstkranke und Sterbende betreut werden, das heißt an denen hospizliche und palliative Aufgaben erfüllt werden sollen.

Jedoch sind die Alten- und Pflegeheime bisher häufig weder konzeptionell, noch personell (Personalschlüssel, Qualifikation der Mitarbeiter) noch von Seiten der gesetzlichen Rahmenbedingungen auf die palliative Betreuung vorbereitet. Hinzu kommt, dass die Wahrnehmung des Nicht-Tumorpatienten als Palliativpatient in der medizinisch-ärztlichen Versorgung erst am Anfang steht.

In Tübingen haben sich Pflegeheime, Hausärzte, Hospizdienste und die Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus zu einer Initiative zusammengeschlossen, um die palliative Versorgung von Heimbewohnern mit unheilbarer fortgeschrittener Erkrankung voranzutreiben.


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